ein Kittenpaket (Futter und Spielsachen für die erste Zeit)
!! Wir geben unsere Babies nur in absolut tierliebe Hände und in Katzengesellschaft ab,
da Maine Coons sehr soziale Tiere sind !!
Wenn Sie Interesse an einem unserer Kitten haben, schreiben Sie uns eine e-mail oder rufen uns an unter 0660-4041044. Es würde uns freuen,
wenn Sie uns am Telefon bzw. im e-mail mitteilen, warum Sie eine Maine Coon haben möchten, ob Sie bereits eine Katze oder einen Hund haben, ob ein Freigang
für die Katze geplant ist, etc. Wir bitten um Verständnis, dass wir unsere Kitten ausschließlich als Liebhabertiere vergeben. In die Zucht vergeben wir nur an uns gut bekannte Züchter
oder mit Referenz eines befreundeten Züchters.
Ablauf des Kittenkaufs
Sie rufen uns an oder schreiben uns eine e-mail
wir machen uns einen Besuchstermin aus (wir verkaufen nicht am Telefon!)
Sie kommen zu uns und entscheiden sich für ein Kitten d.h. ein Kitten entscheidet sich für Sie ;)
"wenn alles passt", unterschreiben wir den Kaufvertrag und Sie leisten eine Anzahlung
das Kätzchen ist somit verbindlich reserviert
wenn Sie ihr Kitten abholen bzw. wenn wir das Katzenbaby zu Ihnen nach Hause bringen, leisten Sie die Restzahlung
Sie bekommen von mir eine Kopie des Stammbaums und eine Kastrationsbestätigung mit
Sie haben 4 Monate Zeit, ihre Katze von "Ihrem" Tierarzt kastrieren zu lassen
erst wenn Sie mir die vom Tierarzt unterschriebene Kastrationsbestätigung schicken, bekommen Sie von mir den Original-Stammbaum ausgehändigt
so können Sie selber bestimmen, wann der beste Zeitpunkt für die Kastration ihres Lieblings ist
Ich freu mich sehr, wenn Sie mir ab und zu Fotos und Neuigkeiten von ihrem neuen Familienmitglied schicken, dann stelle ich die Bilder auf unsere Webseite unter "Neues Zuhause"
Sie können mich auch später jederzeit kontaktieren, wenn noch Fragen auftauchen
Die Ankunft Ihres Kittens
Der Transport ins neue Heim
Legen Sie den Termin der Ankunft auf ein Wochenende. Das Wochenende ist eine Zeit der Ruhe, und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass
alle Familienmitglieder daheim sind. Mit sehr viel Aufmerksamkeit und Liebe in ihrem neuen Umfeld wird sich die Katze schnell eingewöhnen
und lernen, dass Sie ihre neue Familie sind.
Wählen Sie die richtige Transportbox
Für den Transport der Katze ins neue Heim sollten Sie sich eine geeignete Transportbox besorgen. Es ist gefährlich, eine Katze ungesichert
im Auto zu transportieren - für das Tier ebenso wie für alle anderen Fahrgäste. Im Fachgeschäft werden verschiedene Katzenkörbe angeboten.
Lassen Sie sich beraten und bedenken Sie bitte bei der Auswahl, dass der Transportkorb auch ausreichend groß für die später erwachsene Katze sein soll.
Den Kennel legen Sie am besten mit einer alten Wolldecke und saugfähigem Papier aus. So hat es die Katze bequem und kuschelig, und bei der für das kleine
Kätzchen stressigen Fahrt kann auch ruhig einmal "ein Malheur passieren". Vergessen Sie für diesen Fall auch nicht, eine Rolle Küchenpapier und eine
Reservedecke mitzunehmen. Wenn sie den Transportkorb etwas abdunkeln, fühlt sich die Katze sicher und geborgen.
Die Ankunft daheim
Die Entdeckung ihres neuen Lebensumfeldes, der anderen Familienmitglieder und anderer Haustiere, die vielleicht schon zu Ihrer Familie gehören,
ist eine wichtige Phase. Diese sollte deshalb nach und nach und in aller Ruhe vonstatten gehen. Lassen Sie Ihrer Katze (und sich!) Zeit sich einzugewöhnen!
Damit Ihr Kitten sich von Anfang an in ihrer neuen Umgebung sicher und behütet fühlt, sollten Sie vor ihrer Ankunft alles für sie Notwendige besorgt
und in der Wohnung aufgestellt haben: das Katzenklo ebenso wie die übrigen Dinge, die eine Katze zum Wohlfühlen benötigt, wie Spielzeug und Nahrung.
Aufregung vermeiden
Vergessen Sie nicht, dass Ihr Katzenjunges gerade erst in einer ihm vollends unbekannten Umgebung angekommen ist.
Bremsen Sie Ihre eigene Begeisterung und überfordern sie das Kätzchen nicht. Geben Sie ihm Zeit, sein neues Reich zu erkunden.
Eine ruhige und entspannte Atmosphäre ist wichtig. Achten Sie auch darauf, dass Ihre Kinder ruhig und behutsam mit ihm umgehen, denn Sie möchten doch nicht,
dass aus Ihrem putzigen Jungtier eine ängstliche, scheue Katze wird?
Die Eroberung des neuen Zuhauses
Ihre Katze braucht Ihre Fürsorge: Sie allein sind für die Sicherheit Ihres Katzenjunges verantwortlich. Wie vorher bei seiner Mutter wird es nun bei
Ihnen Schutz und Geborgenheit suchen. Behüten Sie es gut, sein Wachstum und seine Ausgeglichenheit hängen nun von Ihrer Aufmerksamkeit ab.
Zusammenleben mit Kindern: Kinder neigen oft dazu, mit dem Neuankömmling allzu sehr schmusen zu wollen. Sie sind aufgeregt, wollen das Tier anfassen
oder gar am Schwanz ziehen. Ausgewachsene Katzen wissen ganz genau, wie man Kindern aus dem Weg geht, wenn sie nicht gestört werden wollen. Junge Katzen
müssen das erst lernen. Erklären Sie Ihren Kindern, dass eine Katze kein Spielzeug ist und noch viel Ruhe braucht. Es zu wecken, nur um zu schmusen,
ist von Anfang an verboten! Es ist zu empfehlen, dass Ihre Kinder nur mit der Katze spielen dürfen, wenn Sie dabei sind. Manch einen Kratzunfall werden Sie so
vermeiden können!
So behandeln Sie Ihren Katzenwelpen richtig:
Behandeln Sie das Kleine mit Vorsicht. Alle plötzlichen oder stürmischen Bewegungen können das Tier
erschrecken. Um es zu tragen, legen Sie es am besten mit dem Bauch flach auf Ihre Hand und stützen es mit der anderen Hand im Rücken ab, vor allem bei
größeren Rassen.
Ziehen Sie es niemals am Schwanz!
Nehmen Sie es nicht am Kopf hoch!
Heben Sie es nicht am Nackenfell hoch! Dies hat das Muttertier nur in den ersten Tagen getan, um es zu tragen.
Die Ausstattung
Es ist wichtig, dass die Katze direkt bei ihrer Ankunft eine komplette Ausstattung vorfindet. Alles Notwendige erhalten Sie im Zoofachhandel:
Katzenkorb: ein bequemer Unterschlupf, in dem die Katze sich sicher fühlt.
Ihren Schlafplatz wird sie sich allerdings selber auswählen.
Katzenklo: Katzen benutzen das Katzenklo in der Regel sehr früh. Sie sind sehr saubere Tiere, bitte reinigen Sie das
Katzenklo unbedingt täglich. Mit einer speziellen Schaufel können Sie die täglichen Ausscheidungen entsorgen. Ein Katzenklo mit Dach verhindert,
dass die Katze das Katzenstreu hinausscharrt und schützt vor unangenehmen Geruch.
Napf: Stellen Sie zwei Näpfe getrennt voneinander auf, einen für die Kroketten, sowie einen für frisches Wasser.
Kratzbrett: Hier kann die Katze ihre Krallen schärfen, und Ihre wertvollen Möbel bleiben verschont.
Kletter- und Kratzbaum: Hier kann das Katzenjunge nicht nur kratzen, sondern auch klettern und spielen.
Katzen lieben es, in die Höhe zu klettern. Außerdem senkt solch ein Baum das Risiko für wilde Jagden und riskante Akrobatik auf Ihren Möbeln.
Er bietet der Katze alles, was sie für ihre Bewegung braucht.
Spielzeug: Im Fachgeschäft findet man ein großes Angebot. Häufig reicht der Katze aber schon ein
Papierknäuel oder ein leerer Karton, um nach Herzenslust zu toben und zu spielen. Ihre Fantasie ist gefragt! Jeder Teil der Ausstattung sollte seinen festen Platz
in den verschiedenen Bereichen Ihrer Wohnung haben.
So gliedert sich Ihre Wohnung für die Katze in folgende Bereiche:
Schlafplatz: Hier soll sich Ihr Katzenwelpe sicher und geborgen fühlen.
Fressplatz: Die Katze muss hier zu jeder Tages- und Nachtzeit ungestörten Zutritt haben.
Katzentoilette: Hier kann sich das Kätzchen von Anfang an sauber machen. Lassen Sie Ihren neuen kleinen
Freund nacheinander alles entdecken und für sich erobern.
Entdeckung der Umwelt
Gefahren im Haushalt
Vorsicht ist besser als Nachsicht! Ohne dass es einem wirklich bewusst ist,
gibt es für Ihre Katze im Haushalt zahlreiche Fallen, die ihr zum Verhängnis werden könnten. Einige Vorkehrungen helfen Ihnen, Ihr Haustier vor möglichen
Unfällen im Haushalt zu schützen:
Verstecken Sie Elektrokabel!
Sichern Sie Steckdosen!
Räumen Sie Insekten- und Unkrautvernichtungsmittel sowie Rattengift und Medikamente an einen für Ihre Katze unerreichbaren Ort.
Gefährliche Gegenstände wie Gummibänder, Heftzwecken, Nadeln etc. müssen unerreichbar verwahrt werden.
Weihnachten: Lametta sollte in jedem Katzenhaushalt tabu sein - bei Verschlucken ist es tödlich! Auch Kerzen sind sehr interessant und sehr gefährlich!
Katzen lieben es, sich in Wandschränken, Schubladen, Wäschekörben oder auch in der Trommel von Waschmaschine oder -trockner gemütlich einzurichten.
Denken Sie an diese möglichen Verstecke Ihres neuen Gefährten, so begrenzen Sie das Unfallrisiko. Gewöhnen Sie sich auch an immer darauf zu achten,
wohin Sie treten, und schauen Sie vor dem Verschließen einer Zimmertür, ob Sie eventuell Ihr Katzenjunges übersehen haben.
Gewöhnen Sie sich an:
keine Plastiktüten herumliegen zu lassen
die Deckel von Mülleimer und Toilette geschlossen zu halten
Steckdosen und freiliegende Kabel mit geeigneten Vorrichtungen zu sichern
die Fenster beim Verlassen des Hauses zu schließen, oder sichern Sie Kippfenster mit speziellen Sicherheitseinrichtungen. Kippfenster können für eine
Katze zur tödlichen Falle werden!
auf Ihr Bügeleisen zu achten. Es kann der Grund für schlimme Verbrennungen sein.
Giftige Zimmerpflanzen
Hier einige der wichtigsten, für Katzen schädliche Pflanzen:
Alpenveilchen
Stechpalme
Mistel
Glyzinie
Philodendron
Azalee
Rhododendron
Tollkirsche
Rosa Lorbeer
Weihnachtsstern
Efeu
Goldorange
Wohlriechende Wicke
Birkenfeige ...
Katzengras
Zur optimalen Versorgung und zum Wohlbefinden einer Wohnungskatze gehört auch eine "Privatwiese" auf der Fensterbank. Nur in den frischen Vegetationsspitzen sind die
Vitalstoffe enthalten, die Katzen zur Komplettierung ihres Mineralstoffhaushaltes benötigen. Fertiges Katzengras gibt es in Zoohandlungen, Gärtnereien,
Blumenläden und Baumärkten zu kaufen. Bitte bringen Sie kein Gras vom Straßenrand mit, das mit Autoabgasen oder Hundepipi verschmutzt sein könnte.
Die erste Nacht im neuen Zuhause
Die erste Trennung, das erste Mal allein
Die erste Nacht ist häufig sehr schwierig für ein Katzenjunges. Wo soll es schlafen?
Der richtige Schlafplatz für Ihre Katze ist ihr Katzenkorb, der Ort, den Sie für sie ausgesucht haben. Es wird sich aber nicht dagegen sträuben,
bei Ihnen zu schlafen. Denken Sie bitte daran, dass Sie der ausgewachsenen Katze nicht verbieten können, was sie als Katzenbaby durfte.
Zusammenleben mit Ihren anderen Haustieren
Es ist wichtig, alle Tiere in Ihrem Haushalt bald miteinander bekannt zu machen. So kann die junge Katze schnell in die Tiergemeinschaft eingegliedert werden.
Versuchen Sie gar nicht erst, sie an Nager oder Vögel zu gewöhnen, dies dürfte kaum möglich sein. Für Ihre anderen Tiere gilt: Das Kennenlernen
sollte unter Aufsicht und in kleinen Schritten erfolgen.
Ein Hund
In der Regel akzeptiert ein gut sozialisierter Hund eine Katze sehr schnell. Ältere Hunde zeigen sich da manchmal weit weniger tolerant.
Häufig gelingt es dem Katzenbaby mit einem leichten Tatzenhieb, der seine Spuren hinterlässt, die Eingewöhnung schnell und problemlos
zu gestalten.
Eine andere Katze
Diese Aufgabe kann sich als sehr viel schwieriger erweisen. Erwachsene Katzen akzeptieren nur selten andere junge Katzen als Neuankömmlinge in ihrem
Terrain. Sie bringen ihre Unzufriedenheit durch Drohgebärden zum Ausdruck, denn sie akzeptieren selbst die kleinsten Veränderungen ihrer Lebensgewohnheiten nur
äußerst ungern. Es kann Monate dauern, bis die junge Katze voll und ganz akzeptiert wird. Lassen Sie während der gegenseitigen Vorstellung keinerlei
Aggressivität zu. Bringen Sie die Tiere auf neutralem Terrain zum Spielen und Füttern zusammen. Wiederholen Sie das so oft, bis die Katzen sich gegenseitig
tolerieren. Es wird sich zwangsläufig eine Hierarchie zwischen den beiden Tieren bilden, die Sie akzeptieren sollten.
Einige Tipps:
Sorgen Sie dafür, dass die bereits mit Ihnen lebenden Tiere (Hund oder Katze) weiterhin ihre bisherigen Rechte genießen.
Sorgen Sie für Ruhe in der Nähe des Katzenklos. Lassen Sie die Katze zunächst nur in einen Teil Ihrer Wohnung, damit sie nach und nach alles kennenlernt
und sich nicht verzagt unter den Möbeln versteckt. Putzen Sie das Gesicht Ihres Katzenwelpen mit einem Tuch ab und reiben Sie damit anschließend über die Wände
knapp über dem Boden. So kann das ältere Tier sich an den Geruch der jungen Katze gewöhnen.
Gesundheitsfahrplan
Eine Kastration sollte spätestens im Alter von 12 Monaten vorgenommen werden!
Impfungen
Katzenschnupfen und -seuche
Grundimmunisierung mit 8 und 12 Wochen, Wiederholung nach einem Jahr, dann alle 1-2 Jahre
Tollwut
Nicht notwendig bei reinen Wohnungskatzen. Notwendig bei Ausstellungen, Aufenthalt im Freigehege bzw. bei Reisen ins Ausland entsprechend den Bedingungen.
Leukose
Nicht notwendig bei reinen Wohnungskatzen. Vor der ersten Impfung sollte durch einen Bluttest sichergestellt werden, dass die Katze leukosenegativ ist
(sonst nützt die Impfung nichts). Ältere Katzen zeigen eine natürliche Unempfindlichkeit gegen diese Krankheit, deshalb kann man spätestens ab 10 Jahren
mit der Impfung aufhören.
FIP ( feline infektiöse Peritonitis)
Nicht notwendig bei reinen Wohnungskatzen. Wirkung und Nutzen der FIP-Impfung sind unter Experten umstritten.
In den letzten Jahren haben Forscher herausgefunden, dass eine spezielle Krebsform bei Katzen (das sogenannte Fibrosarkom) unter anderem auch durch Impfungen
ausgelöst werden kann, besonders bei Kombination bestimmter Impfstoffe. Wenn auch der Nutzen der Impfungen die Gefahr, an Fibrosarkom zu erkranken, deutlich
überwiegt, so sollte man doch nicht mehr impfen, als unbedingt erforderlich. Die Universitäten in den USA haben deshalb neue Impfprogramme entwickelt,
und es gibt dort auch schon Impfstoffe, die für Katzenseuche, Katzenschnupfen und Tollwut ein Impfintervall von 3 Jahren vorsehen. Es gibt auch in Deutschland schon
einige Impfstoffe, die verlängerte Impfintervalle erlauben.
Beachten Sie aber, dass für bestimmte Auslandsreisen, Katzenausstellungen, Tierpensionen eventuell 1-jährige Impfintervalle verlangt werden!
Entwurmen
Ein- bis zweimal im Jahr sollte eine reine Wohnungskatze entwurmt werden z.B. mit Milbemax. Die Wurmtabletten gibt es beim Tierarzt zu kaufen. Auch sollte beim Entwurmen
auf Abwechslung der Wurmmittel geachtet werden, da einige von den Würmern sich sehr schnell anpassen.
Wie finden Sie den "richtigen" Tierarzt?
Sie haben gerade ein Kätzchen bekommen und fragen sich, wie Sie einen guten Tierarzt finden sollen? Hier sind einige Tipps, wie Sie den richtigen Arzt finden.
Wenn Sie alles tun wollen, Ihrer Katze ein langes und gesundes Leben zu gewährleisten, sollten Sie Ihren Tierarzt besonders sorgfältig auswählen. Er muss sich auf sein Handwerk
verstehen, die neuesten Behandlungsmethoden kennen und bereit sein, im Notfall auch einmal zu Ihnen nach Hause zu kommen. Außerdem sollte er seine Diagnose und seinen
Behandlungsvorschlag für Sie verständlich erklären und alle Ihre Fragen dazu beantworten. Denn nur so können Sie die richtigen Entscheidungen treffen.
Wie Sie einen guten Tierarzt finden
Vertrauen ist wahrscheinlich der wichtigste Punkt bei der Auswahl eines Tierarztes. Schließlich kann Ihnen Ihre Katze nicht mitteilen, wie sie sich bei der Behandlung fühlt.
Und Sie wissen nicht, was in Ihrer Abwesenheit in der Tierarztpraxis passiert.
Fragen Sie Ihre Freunde, Nachbarn, Kollegen oder andere Katzenbesitzer nach einer entsprechenden Empfehlung. Tierfreunde in Ihrer Umgebung werden Ihnen bestimmt einen versierten Tierarzt
empfehlen können, der seinen Beruf ernst nimmt.
Was Sie bei der Wahl eines Tierarztes bedenken sollten
Überlegen Sie, ob Ihre Katze beim Tierarzt Ihrer Wahl wirklich gut aufgehoben ist.
Gehen Sie nicht in eine Praxis, die sich ausschließlich auf die Behandlung von Pferden,
Nutztieren, Vögeln oder Reptilien spezialisiert hat.
Überlegen Sie, ob der Tierarzt gut zu erreichen ist und die Öffnungszeiten sich mit Ihrem Alltag vereinbaren lassen. Idealerweise sollte die Praxis auch samstags und in den Abendstunden
geöffnet haben. Einige große Praxen haben bereits rund um die Uhr Sprechstunde oder zumindest einen Bereitschaftsdienst.
Sie sollten darauf achten, dass das Personal gut geschult und hilfsbereit ist. Dazu gehört auch, dass die Tierarzthelferinnen Notfälle erkennen und entsprechend reagieren können.
Suchen Sie sich eine Praxis, in der das Personal gut eingearbeitet ist.
Die Praxis sollte auch mit modernen technischen Hilfsmitteln arbeiten.
Sie sollten sich erkundigen, ob der Tierarzt bereit ist, Sie an einen Spezialisten zu verweisen, falls der Zustand Ihrer Katze dies erfordern sollte. Heutzutage gibt es auf den Gebieten
Psychologie, Kardiologie, Zahnmedizin, Dermatologie, Notfallmedizin, Innere Medizin, Neurologie, Augenheilkunde, Radiologie und Chirurgie Spezialisten für die Behandlung von Tieren.
Diese Fachleute bilden sich regelmäßig weiter und sind in ihren jeweiligen Spezialgebieten versierter als Ihr Tierarzt.
Am wichtigsten ist es jedoch, dass Sie ein gutes Verhältnis zu dem Tierarzt Ihrer Katze aufbauen. Sie sollten keine Scheu haben, Fragen zu stellen und gegebenenfalls auch über die
verlangten Gebühren zu sprechen.
Ernährung
Die Katze ist ein Raubtier (=Fleischfresser). In freier Natur ernährt sich die Katze von kleinen Beutetieren wie Mäuse, anderen kleinen Nagetieren, Vögel, Fische und Insekten. Mit dieser Nahrung
nimmt die Katze Fleisch, Innereien und Knochen, Blut, Fell, Haut und einen sehr geringen Teil Ballaststoffe zu sich. Damit erhält die Katze alle notwendigen Nährstoffe die sie
für ein langes, gesundes Leben benötigt.
Die Produkte aus der Fertigfuttermittel-Industrie weisen eine komplett andere Zusammensetzung auf, sie bestehen zum größten Teil aus Kohlenhydraten (Getreide) und einem sehr
geringen Anteil Fleisch. Dabei sind sie mit synthetischen Vitaminen, künstlichen Konservierungsstoffen, Geschmack- und Lockstoffen versehen.
Mit beängstigendem Wachstum erkranken immer mehr Katzen an Diabetes, Niereninsuffizienz, Krebs, Allergien, Hauterkrankungen und Zahnstein- Zahnfleischproblemen.
Eine wunderbare Möglichkeit seine Katze artgerecht und natürlich zu ernähren ist die Frischfleischfütterung, das sogenannte Barfen. Diese
Fütterungspraxis braucht einige Kenntnisse über die Nahrungsansprüche, Verdauung und Stoffwechsel der Katze.
Katzen würden Mäuse kaufen!
Eine Maus hat die ideale Zusammensetzung:
Fleisch (Proteine / Fette)
Innereien (Vitamine, Taurin vom Herz)
Blut (Vitamine, Mineralien, Wasser)
Knochen (Mineralstoffe)
Haut/Fell (Ballaststoffe, Fett, Fettsäuren)
halbverdaute Pflanzenstoffe (im Magen der Maus)
Aus diesen Bestandteilen erhält unsere Katze alle wichtigen Nährstoffe, welche Sie für ein langes, gesundes Leben benötigt.
Wenn man der Werbung für Fertigfutter glauben schenkt, steckt nur das Beste in Schälchen und Dosen. Die Realität sieht leider ganz anders aus und die Angaben auf den Etiketten
sind ein Meisterwerk der Täuschung.
Die Inhaltstoffe der meisten industriell hergestellten Fertigfutter verhalten sich genau umgekehrt. Inhaltstoffe eines handelsüblichen Trocken- oder Nassfutters:
bis 80% Getreide, Mais, Soja und Reis
Fleischmehl
tierische Nebenprodukte
künstliche Vitamine
Geschmacksverstärker
Zucker
Konservierungsstoffe
Farbstoffe
Dieses gekochte Futter, basierend auf Abfall und Getreide und mit jeglichen künstlichen Stoffen versehen, kann keine gesunde Nahrung für unsere Katzen bieten.
Wir sollten uns über die Ernährung unserer Stubentiger einige Gedanken machen.
Die Rohfütterung bietet mit Sicherheit die beste Nahrung für unserer kleinen Tiger. Wir sollten versuchen die Nahrung für unsere Katzen so naturnah wie möglich zu gestalten.
Vorteile der Rohernährung:
artgerechte, naturnahe & gesunde Nahrung
starkes Immunsystem, weniger anfällig auf Krankheiten
wenig bis kein Zahnstein
kräftige Muskulatur, gesunde Gelenke
geringere Belastung des gesamten Stoffwechsels
Tiere erkranken weniger an Zivilisationskrankheiten
"Ich weiß, was meine Katze frisst!"
Nachteile der Rohfütterung:
Zeitaufwand
Grundkenntnisse über die Nahrungsansprüche der Katze
Aber es gibt nicht nur schlechtes Fertigfutter. Empfehlenswert sind:
Trockenfutter: Orijen, Acana, Nutro, Felidae, Sanabelle, etc.
Nassfutter: Feline Porta21, Cosma, Almo Nature, Grau, Miamor Schälchen, etc.
Alles bestellbar im Internet bei ZOOPLUS. Nach Österreich ab 29,- portofrei und geliefert in ca. 2 Tagen bis zur Haustür!
Wenn Sie möchten, schicke ich Ihnen gerne einen 10% Rabatt-Gutschein für Ihre Erstbestellung per e-mail zu.
Achten Sie bitte bei Ihrem Einkauf des Katzenfutters auf die Höhe des Fleischanteils (die meisten im Supermarkt erhältlichen Futtersorten haben nur 2-4% Fleischanteil
und dafür viel Zucker/Karamel, Getreide, künstliche Geschmacks- und Farbstoffe, usw.) und auf einen möglichst geringen Getreideanteil!Füttern Sie niemals rohes Schweinefleisch, da die Gefahr der Ansteckung mit der Aujeszkyschen Krankheit gegeben ist!
Es ist nicht zu empfehlen, ausschließlich Trockenfutter zu füttern! Trockenfutter sollte für Ihre Katze zu jeder Tages- und Nachtzeit zur Verfügung stehen, Nassfutter
zwei bis dreimal täglich.
Es muss immer frisches Wasser bereitgestellt sein! Trinkbrunnen werden sehr gerne angenommen, wenn Sie glauben, dass Ihre Katze zu wenig trinkt!
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